FWG Polch: Stop dem Durchgangsverkehr

Hoher Straßenverkehr beeinträchtigt die Wohnqualität. Was kann man tun, um den Anwohnern ein ruhigeres Wohnen zu ermöglichen. Mit dieser Fragestellung hatte sich die FWG Polch in ihrer Klausurtagung am 29.06.2018 und in mehreren Arbeitsgruppensitzungen auseinandergesetzt.
Frank Gäb hat den Mitgliedern auf der letzten Mitgliederversammlung das Ergebnis vorgestellt und führte aus: „Wir müssen die Anwohner der Durchgangsstraßen vom Verkehr entlasten. Dies geht nur, indem wir dem Durchgangsverkehr attraktivere Streckenverläufe anbieten und gleichzeitig die gewohnten Durchgangsstrecken verkehrstechnisch beeinflussen.“
Die Mitglieder der FWG bekennen Farbe: Wir wollen den Schwerlast-Durchgangsverkehr aus der Innenstadt weitestgehend heraushaben und den PKW-Durchgangsverkehr deutlich reduzieren.

Dies kann gelingen, in dem mit dem anstehenden Ausbau die August-Horch-Straße künftig stärker als Umgehungsstraße angenommen wird. Seitens FWG wurde bereits auf der Ältestenratssitzung bei der erstmaligen Vorstellung von Planungsvarianten der Ausbau der Einmündung zur Verwendung als abbiegende Vorfahrtstraße eingebracht. Dies muss jedoch auch noch durch weitere verkehrstechnische Maßnahmen unterstützt werden. So werden wir uns für eine nächtliche Geschwindigkeitsbegrenzung in den Durchgangsstraßen von bisher 50 km/h auf 30 km/h einsetzen.

Weitere verkehrssteuernde straßentechnische Maßnahmen (Beschilderung, Anordnung von Parkbuchten etc.) auf den Durchgangsstraßen müssen dies jedoch ergänzen.
Im Ergebnis wollen wir erreichen, dass die Nutzung der Ortsumgehung für den Durchgangsverkehr attraktiver ist, als umständlich durch den Stadtkern zu fahren.

So können die Anwohner der Durchgangsstraßen vom Verkehrsaufkommen und -lärm entlastet werden.

Pressemitteilung der FWG Polch vom 20.01.2019

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